Endlich wieder "schaffen"!

Die Klausuren sind geschrieben und bestanden, das erste Semester ist vorbei und damit jede Menge Eindrücke und Erlebnisse aus dem Unialltag. Jetzt sind erst mal Semesterferien...

Von wegen, Geld muss her und damit ein Nebenjob. Den habe ich zum Glück schon klar gemacht, ich darf nämlich in einem Weinladen in Tübingen Wein, Schnaps, Whiskey, Cognac, Likör und noch viele andere Spezialitäten verkaufen. Die ersten zwei Tage sind schon vorbei und ich hätte nicht geglaubt, wie sehr mir das "schaffen" aus dem FSJ doch gefehlt hat.

Ich kann zwar nicht behaupten bei der Arbeit nur anpacken zu müssen und die Denkleistung auf einem niedrigen Niveau zu halten, aber trotzdem, endlich wurde mal wieder verlangt, dass man sich während der Arbeit auch bewegt. Und das tat richtig gut.

Viele Dinge in meinem neuen Job habe ich aus dem FSJ wiedererkannt, die Integration in Arbeitsabläufe ging viel schneller, als sie vielleicht noch vor meinem FSJ stattgefunden hätte. Trotzdem gab es aber auch Situationen, die neu sind, zum einen habe ich bislang kaum eine fachkundige Ahnung unseres Sortiments, eine Kundenberatung ist da natürlich noch nicht möglich. Auch die Auseiandersetzung mit Kunden, die vielleicht nicht so freundlich sind, wie es die meisten Gäste in unserem FSJ waren, ist neu. Man muss sich da eben immer wieder neu darauf einstellen.

Aber durch mein FSj und auch das bisherige Studium weiß ich, dass die Anfangszeit immer schwer ist und man gar nicht auf Anhieb alles richtig machen kann. So kann ich mit Zuversicht und Freude an die Arbeit gehen und dabei auch Geld verdienen.

Denn hier kommt ein entscheidender Unterschied zum FSJ, es gibt mehr Geld. Aber das versteht sich ja von selbst :-)

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