Uni zweipunktnull


I S T  D A S  A L L E S  G R O S S  H I E R  ! ! !

 

Mittlerweile kenne ich die Uni schon vier Wochen und die Uni ist übrigens ganz schön groß!

Auch die Geographie von Tübingen kenne ich nun schon besser und das peinliche Zuspätkommen, wie am ersten Tag, passiert schon gar nicht mehr so oft. Außer es ist absichtlich gewollt und das ist es durchaus einige Male.

 

Wer gedacht hat, dass er an der Uni die langweiligen Lehrer mit ihren Vorträgen los ist und nur noch das lernt was ihn interessiert, der täuscht sich aber ganz gewaltig. Oder woher soll ich denn wissen, dass ich für Geschichte Lateinkenntnisse brauche, denn genau das muss ich jetzt erstmal nachholen. Und das hat mit Spaß nun mal gar nichts zu tun, wenn man in neun Monaten das können muss, was andere in fünf Jahren in der Schule lernen. Aber ich will ja nicht nur mosern, eigentlich ist das Studium ganz ok, außerdem ist aller Anfang nicht so leicht, und da muss man eben erstmal durch. Ich studiere ja auch nicht "Angewandte Spaßwissenschaft".

Aber um ehrlich zu sein, in meinem FSJ war das genau so, damals ging ich voller Tatendrang an die (endlich) praktische Arbeit und dann hieß es plötzlich: "Hier ist schlecht geputzt, da haste was vergessen und warum steht eigentlich kein Müsli auf dem Buffett" und ganz schnell war die Euphorie wieder verflogen. Aber letztendlich war das FSJ die beste Zeit, die ich je hatte und genauso hoffe ich, dass mein Studium ähnlich wird.

 

P A R T Y  M U S S  S E I N ! ! ! ! 

 

Aber "studieren" hat ja auch nicht nur mit Lernen zu tun, da gehört natürlich auch das abfeiern dazu und was wäre ein Studentenleben ohne Party?! Richtig, gar keins. Deshalb darf Party auch nicht zu kurz kommen. In Tübingen gab es bis letztes Semester das berühmte Clubhausfest, eine Party, die jedes Mal von einer anderen Fachschaft veranstaltet wird. Also von Studenten für Studenten, nur leider hat die achso ehrenwerte Univerwaltung seit der Brandschutzüberprüfung vor fünf Jahren keinen Cent in die Hand genommen, um bestehende Mängel zu beseitigen. Deshalb wurde das Clubhaus, bzw. der größte Raum darin, nicht mehr für Großveranstaltungen zugelassen.

 

 Aber Tübinger Studenten wären ja auch nicht Tübinger Studenten, wenn sie nicht aufbegehren würden. Deshalb gibt es nun jeden Donnerstag das "KeinClubhausFest" mit Glühwein und Musik, immer irgendwo auf dem Campus Gelände. Und das kann sich mit rund 300 - 400 Leuten jeden Abend schon sehen lassen. So gesehen macht das Studentenleben schon einen Heidenspaß und kann eigentlich nur besser werden.

Ach ja, das Lernen, ja das kommt dann sicher auch noch irgendwann...

 

Bildquelle Kind: www.heise.de

                      

 

 

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