Jeder Morgen, ein Abenteuer im Freiwilligendienst

Meine Aufgaben hier im „Haus des barmherzigen Samariters“ sind so vielfältig, wie die knapp 20 Kinder die hier wohnen. Morgens früh sind bis auf unseren beiden Kleinsten (je 4 Jahre alt) alle in der Schule. Als ich anfing mit den Beiden zu arbeiten, waren schon zehn Minuten ruhig miteinander Duplo spielen, eine sie überfordernde Aufgabe, aber mittlerweile ist die Begrüßung morgens früh: Markus, puzzeln wir??? Nach 6-Teile-Puzzeln, die wir nur mühsam hingekriegt haben, sind wir aber nun schon bei Puzzeln mit über 30 Teilen angekommen! Kleine Schritte, aber für mich in meiner Arbeit ein Riesenerfolg!

Unglaublich viele Hausaufgaben So ums Mittagessen rum, trudeln dann alle Kinder aus der Schule wieder ein – und dann fängt die Arbeit an… Fast alle Kinder hier gehen an die Grundschule in Ghimbav, denn diese geht in Rumänien bis zur 8. Klasse. Doch vom Wort Grundschule darf man jetzt nicht auf wenige Hausaufgaben schließen, denn gerade in Mathe gibt es davon unglaublich viele. Und selbst für mich als Ex-MatheLKler sind die teilweise gar nicht einfach (in Klasse 8!? – das kann doch eigentlich nicht sein…)

Fantasie kennt keine Grenzen Glücklicherweise bleibt neben den Hausaufgaben aber auch noch genügend Zeit für ganz viele andere Aktivitäten mit den Kindern zu machen. Hier sind der Fantasie wirklich keine Grenzen gesetzt; was die Kinder wollen, was ich will, das können wir machen! – Und gerade deswegen mag ich meine Arbeit und Dienststelle auch einfach so sehr, jeden Morgen ein Abenteuer, wo der Tag mich mit den Kindern hinführt!!!

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