Buchtipp: »Brennende Kälte« von Wolfgang Schorlau

Ein aus Afghanistan zurückgekehrter Bundeswehrsoldat verschwindet. Ein spannender Roman mit Realitätsnähe

Ein verschwundener Soldat. Eine besorgte Ehefrau, die einen Privatdetektiv mit der Suche beauftragt und sich sogleich an den Ermittler ranmacht. Drei städtische Angestellte, die in Stuttgart und Mannheim auf rätselhafte Weise bei Wartungsarbeiten von Zivilschutzbunkern verbrennen. Eine Münchner Rüstungsfirma, die im Kanzleramt die Genehmigung für den „Echtzeiteinsatz“ eines neuen Waffensystems erreichen will… Das ist der Stoff, den der Stuttgarter Autor Wolfgang Schorlau für seinen Krimi „Brennende Kälte – Denglers vierter Fall“ zusammentrug.

Entstanden ist ein spannender, aktueller Roman, dessen erstaunliche Realitätsnähe sich – wie in den Dengler-Fällen zuvor – aus der akribischen Recherche des Autors erklärt.

Wolfgang Schorlau: "Brennende Kälte", Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2008, 255 Seiten, 7,95 Euro

 

 

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