F E I N D -Berührung 2.0

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden (gefördert von der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, der Hanns-Lilje-Stiftung, der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und der Landeshauptstadt Hannover)

© Klaus G. Kohn, BS

Die Projektidee 

Gewalt spielt im Leben von Jugendlichen eine große Rolle, ob in der virtuellen oder realen Erfahrungswelt. Viele fragen: Wie soll ich umgehen mit gewalttätigen Herausforderungen, ohne als „Opfer“, „Weichei“ oder „Schläger“ gebrandmarkt zu werden? Wie kann ich der Faszination von Waffen begegnen? Gibt es Übergänge von der virtuellen zur realen Gewalt?

Was passiert mit meinem Kopf, meiner Seele, wenn ich stundenlang Gewaltphantasien am Computer auslebe? Aber auch: Wie mit dem Trauma erlebter Gewalt fertig werden? Verdrängen, vertuschen oder abschieben funktioniert nicht. Gibt es andere Quellen, aus denen ich schöpfen kann?

 

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© Klaus G. Kohn, BS

Die Projektidee 

Gewalt spielt im Leben von Jugendlichen eine große Rolle, ob in der virtuellen oder realen Erfahrungswelt. Viele fragen: Wie soll ich umgehen mit gewalttätigen Herausforderungen, ohne als „Opfer“, „Weichei“ oder „Schläger“ gebrandmarkt zu werden? Wie kann ich der Faszination von Waffen begegnen? Gibt es Übergänge von der virtuellen zur realen Gewalt?

Was passiert mit meinem Kopf, meiner Seele, wenn ich stundenlang Gewaltphantasien am Computer auslebe? Aber auch: Wie mit dem Trauma erlebter Gewalt fertig werden? Verdrängen, vertuschen oder abschieben funktioniert nicht. Gibt es andere Quellen, aus denen ich schöpfen kann?

 

© Klaus G. Kohn, BS

Das Stück 

Herr Baris, der bosnische Hausmeister einer Schule irgendwo in Deutschland, will die Theaterbühne aufräumen. Die Theatervorstellung „TouchPeace“ fällt aus, da die Theater AG sich zerstritten und aufgelöst hat. Er bemerkt die Zuschauer und ist verunsichert. Der Schüler Ben taucht auf. Er wurde von der Schulleitung zu zehn Stunden „Sozialdienst“ verdonnert, da man bei ihm eine Pistole entdeckt und konfisziert hat. Die Begegnung dieser beiden verläuft anfänglich sehr wortkarg und abwartend. Ben ist genervt, aggressiv und voller Vorurteile gegen den Ausländer Herrn Baris, der langsam herausfindet, weshalb Ben eine Waffe bei sich trug…

Diese Inszenierung hat keinen erhobenen Zeigefinger. Sie ist trotz des schwierigen Themas lustig und unterhaltend, doch auch nachdenklich und berührend. Mit tief bewegenden persönlichen Geschichten, komödiantischen Einlagen, aber auch knallharten Auseinandersetzungen geht es um das „Eingemachte“: um den Verlust der Ehre und was daraus folgen kann. Die Schauspieler bewegen sich in einer sensiblen Inszenierung trotz der großen Verständigungsschwierigkeiten aufeinander zu. Sie zeigen Aufgeschlossenheit und sogar Mut einen neuen riskanten Weg zu gehen, um Frieden zu finden …

 

© Klaus G. Kohn, BS

Eine Produktion

des Hauses kirchlicher Dienste der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, Arbeitsfeld Friedensarbeit und des THEATERs in der LIST

von Willi Schlüter und Tim von Kietzell

  • Inszenierung: Tim von Kietzell
  • Hausmeister Herr Baris: Willi Schlüter
  • Ben, Schüler: Tim Schaller
  • Fotos: Joachim Giesel

 

Die Adressaten

Das Theaterstück „Feindberührung 2.0“ kommt auch zu Ihnen!

Es richtet sich an Jugendliche ab der 8. Klasse. Die Themen virtuelle und reale Gewalt, Fremdenhass, Vorurteile, Ehrenkodex (etc.) sind in den Fächern Deutsch, Werte und Normen, Politik und Religion wichtige Aspekte einer aktuellen Auseinandersetzung über unsere Gesellschaft.

 

© Klaus G. Kohn, BS

Technische Daten

  • Zuschauerbegrenzung (Anzahl): 200 bei guter Sicht
  • Dauer des Stückes: ca. 75 Min
  • Spielfläche: 6 x 5 m, Höhe: 3,50 m
  • Aufbaudauer: 75 Min, Abbaudauer: 45 Min
  • Stromanschluss: mindestens 2 x 220 V /16A
  • Licht und Ton wird vom Theater gestellt
  • Preis: 400,00 Euro

 

Der Hintergrund

Gewalt überwinden – eine Kultur des Friedens schaffen. Zehn Jahre lang haben  sich Kirchen weltweit intensiv damit beschäftigt. „Feindberührung 2.0“ ist eine Theaterinszenierung für Gemeinden und Schulen in Niedersachsen und dient als Anregung, sich mit eigenen Ideen an der internationalen ökumenischen „Dekade zur Überwindung von Gewalt“ zu beteiligen, die 2011 in einer internationalen Friedensversammlung in Kingston/Jamaika gipfelt (www.gewaltueberwinden.org). Viele Initiativen, Schulen, Kirchengemeinden und Kommunen haben dazu bereits nachhaltige Projekte erarbeitet, die zur Vertiefung des Theaterprojekts zur Verfügung stehen.

Feindberührung 2.0“ ist ein Gesamtprojekt. Es beinhaltet die Entwicklung und Produktion des Theaterstückes, 50 Vorstellungen in Gemeinden, Schulen und anderen Einrichtungen der sozio-kulturellen Bildungsarbeit im Einzugsbereich der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers und bietet Angebote zur Nachhaltigkeit durch das Arbeitsfeld Friedensarbeit.

 

Seminare dieser Reihe

29.02.2012

Zwei Aufführungen im Schulzentrum Ramsloh

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
13.03.2012

Aufführung beim Kirchenkreisjugenddienst in Nienburg

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
13.03.2012

Aufführung in der Oberschule Bodenwerder

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
14.03.2012

Aufführung im Ev.-luth. Kirchenkreis Burgwedel-Langenhagen

Ein Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum Frieden
15.03.2012

Aufführung in der IGS Hannover-Linden

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
19.03.2012

Zwei Tage zu Gast am Berufsbildungszentrum Leer

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
21.03.2012

Aufführung am BBS 2 in Celle

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
22.03.2012

Aufführung am St.-Viti-Gymnasium, Zeven

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
23.03.2012

Theateraufführung in der Oberschule Hattorf

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
13.04.2012

Aufführung in der Theodor-Heuss-Realschule Hameln

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
08.05.2012

Vorführung in der Berufsbildenden Schule Buchholz

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
11.05.2012

Theaterabend in der Pestalozzi-Schule Walsrode

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
30.05.2012

Aufführung in der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
04.06.2012

Zweimal Baris und Ben an der Humboldtschule Hannover

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
21.06.2012

Die Evangelische IGS Wunstorf zeigt Feindberührung 2.0

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden
29.06.2012

Aufführung am Gymnasium Bad Nenndorf

Ein emotionales Lehrstück über die Faszination von realer und virtueller Gewalt und den riskanten Weg zum alltäglichen Frieden

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